Unsere kleine Mausbär-Dame Sky wird heute also 6 Monate alt. Teilweise kommt mir vor, wir hätten sie schon ewig bei uns. Aber das ist auch dieses Hunde-Phänomen – kaum hat man so einen kleinen Racker bei sich, kann man sich kein Leben mehr ohne die Fellnase vorstellen. Wie nun die ersten 6 Monate mit unserer kleinen Husky-Lady waren, wie wir den Alltag mit einem Welpen gestalten und vieles mehr möchte ich heute mit euch teilen.

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Unser Alltag mit einem Hundewelpen

So ein Tag mit einem kleinen Welpen ist vor allem eines: Aufregend! Natürlich gehen uns manche Dinge bei Hund Nummer 4 mittlerweile schon leichter von der Hand, dennoch ist jeder Hund ein Unikat und so ist die Anfangszeit auch eine Zeit des gemeinsamen Lernens und Entdeckens. Jeder Vierbeiner hat seine ganz speziellen Angewohnheiten und diese in ein bestehendes Rudel zu integrieren, war unsere Aufgabe in den ersten Monaten.

Die Eingewöhnung

Sky holten wir vom selben Züchter, von dem auch Teddy ist. Anfang Januar fuhren wir also gemeinsam mit Husky Teddy und Frenchie Mocca knackige 8 Stunden Richtung Norden um am nächsten Tag unser neues Familienmitglied in Empfang zu nehmen. Die Hunde wollten wir wieder dabei haben, dass sie sich so gleich auf neutralem Boden beschnuppern und kennenlernen können. Nach einer guten Tasse Kaffee bei der Züchterin unseres Vertrauens nahmen wir den kleinen Flauschball in Empfang und gingen zu Teddy und Mocca. Erst ließen wir Sky und Mocca zusammen und im Anschluss durfte Teddy unseren Neuzugang begrüßen. Das tat er wie immer mit jede Menge Temperament und Sky bewies sogleich, wie laut sie quietschen konnte. Da wusste sie schließlich auch noch nicht, dass ihr ganz persönlicher Teddybär vor ihr steht.

Nachdem sich wieder alle beruhigt hatten, bekam jeder sein Plätzchen im Auto und wir fuhren los. Sky kotzte mich auch direkt 2 x an und so war das Auto auch gleich eingeweiht. Für Teddy, der ja immer im Kofferraum sitzt, war es zudem ein gutes Frust-Training, da er während der Autofahrt Ruhe bewahren musste und quasi erst in unseren Fahrtpausen Sky richtig unter die Lupe nehmen konnte. Teddy ist ein sehr dominanter Hund und möchte alles kontrollieren können, daher dachten wir anfangs auch, dass die ersten Tage wohl ziemlich anstrengend werden könnten. Aber da lagen wir falsch…

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Sky mit 9 Wochen!

Das Thema Dritthund integrieren

Spät abends kamen wir Zuhause an und nachdem Mocca und Teddy die Wohnung betreten hatten, durfte auch Sky in ihr neues Reich einziehen. Teddy achtete wieder penibel auf jeden Schritt von Sky und es war eine wirklich aufregende Phase. Mocca war wie immer sehr relaxt und legte sich gleich in sein Körbchen – war ja auch eine lange Autofahrt! Ich hingegen setzte mich mit Klein-Sky auf den Boden und Teddy legte sich direkt zu uns dazu. Während er seine Bärengeräusche machte und an Sky schnuffelte, quietschte sie leicht und suchte ein wenig Schutz. Mehr passierte an diesem Abend auch nicht. Während ich mit Sky im Schlafzimmer übernachtete, blieb Christian im Wohnzimmer bei den anderen Hunden.

Am nächsten Morgen begann quasi der Alltag mit unserem Husky-Welpen. Dabei veränderten wir an unseren Abläufen nicht wirklich etwas, da Teddy und Mocca ja auch ihre Gewohnheiten haben und darauf vertrauen. Vielmehr starteten wir ganz normal in den Tag und integrierten Dritthund Sky in unser Rudel. So machten wir an diesem Tag auch den ersten gemeinsamen Spaziergang zu dritt, welpengerecht natürlich. Dieser erste Ausflug war zudem auch noch besonders niedlich, da die kleine Sky das erste Mal Schnee sah und unter ihren Pfötchen spürte. Ihr könnt euch vorstellen, wie viel Spaß sie im Schnee hatte, zumal dieser auch höher war als sie und Sky wie ein kleiner Schneeball herumhüpfte.

Wieder Zuhause angekommen kehrte etwas Ruhe ein und alle machten ihr Schläfchen. Um auch die Ruhephasen der älteren Hunde sicher zustellen, nahm ich Sky die ersten Tage und Wochen mit in mein Home Office und die beiden Großen ruhten wie gewohnt auf ihren Lieblingsplätzen. Unser kleiner Welpe taute immer mehr auf und wurde auch schon mutiger. So schnuffelte sie von alleine zu Teddy und Mocca und erkundete ihr neues Reich. Wir waren anfangs natürlich sehr vorsichtig, da wir Teddy und sein Temperament kennen. Vor allem kann Teddy auch nicht einschätzen, wie groß er ist und welche Kraft er hat. Aber lustigerweise wusste er bei Sky genau wie wild er sein darf.

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Ihr Lieblingsplatz auf der Couch!

Da haben sich Zwei gefunden!

Abends fingen Teddy und Sky das erste Mal an miteinander zu spielen. Erst hielt ich noch ein wenig die Hand dazwischen um zu schauen, wie fest Teddy an Sky knabbert, aber das war wirklich minimal. Da war eher Teddy der Arme, denn die Kleine hatte unglaublich spitze Piranha-Zähne. Diese erste Stunde, wo sie miteinander spielten, werde ich wohl nie vergessen. Ich saß einfach nur daneben und war glücklich…und nebenbei machte ich 10.000 Videos und Fotos um diesen Moment festzuhalten. Besonders auf unseren Teddy war ich sehr stolz, denn ich hätte mir nie gedacht, dass er sich so schnell an ein neues Familienmitglied gewöhnen würde bzw. auch direkt weiß, wie er mit ihr umzugehen hat.

Der zweite Tag mit unserem kleinen Rudel hätte nicht besser laufen können und seit diesem Tag an sind Sky und Teddy auch ein Herz und eine Seele. Dies bestätigte mich auch in meinem Vorhaben, nach dem Tod von Angel für Teddy einen Husky-Partner dazu zunehmen. Man merkte einfach, wie sehr ihm ein gleichrassiger Freund fehlte und mit Sky hat uns unsere Züchterin bestens beraten. Sie ist ja auch unser erster weiblicher Hund und für Teddy war es genau die richtige Entscheidung. Mocca hingegen war schon immer mehr auf Menschen bezogen und beobachtete das Husky-Geschehen lieber von Außen. Nach und nach taute aber auch er auf und schnuffelte an Sky bzw. spielte ein wenig mit ihr. Wie ihr vielleicht wisst, ist Mocca mittlerweile leider gestorben und demnach bin ich richtig froh, dass Teddy nun seine Sky hat und er nicht zum Einzelhund wurde.

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Wie sieht der Alltag mit einem Husky-Welpen aus?

Unsere Huskies sind ein gelungener Mix aus gemütlichen Couch-Potatos und sportlichen Wildsäuen! Eben genau so, wie wir auch sind. Wir achten auf ein gutes Gleichgewicht und so haben wir tolle, sportliche Hunde, mit denen man aber auch mal abends in die Stadt gehen, oder sie auf einen Kurztrip mitnehmen kann. Im Grunde unterscheidet sich der Alltag mit einem Husky-Welpen nicht viel von einem mit anderen Hundewelpen. Die Kleinen dürfen jetzt alles entdecken, lernen ihren Namen, erfahren was richtig und falsch ist und müssen dementsprechend oft auf die Toilette. Ist ja auch eine besonders aufregende Zeit für alle Beteiligten!

Das Thema Stubenreinheit geht nicht von heute auf morgen und auch mit 5 oder 6 Monaten kann es mal passieren, dass etwas daneben geht. Das ist aber kein Grund zu schimpfen, denn Ungeduld ist hier fehl am Platz. Vielmehr zeigt man dem Welpen, wo er sein Geschäft verrichten darf. Was ebenfalls hilft ist ein guter Rhythmus, auf den sich die kleine Fellnase einstellen kann. So kam es auch, dass unsere bisherigen Welpen nach wenigen Tagen bereits durchgeschlafen und sich erst früh morgens wieder gemeldet haben. Dabei wenden wir einen simplen Trick an: Ab 20:00 Uhr wird der Wassernapf weggestellt. Klingt vielleicht etwas gemein, aber den Hunden mangelt es natürlich trotzdem an nichts. Die Abendrunde ist erledigt, sie haben gefressen und getrunken und sind nun im Ruhemodus. Sobald die Vierbeiner dann alt genug sind und ihre Blase besser kontrollieren können (meist mit 6-7 Monaten), lassen wir den Wassernapf wieder dauerhaft stehen.

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Bald braucht Sky ein größeres Köfferchen in meinem Büro!

Unser „alltagstauglicher“ Husky-Welpe

Da wir wie vorhin erwähnt besonders viel Wert auf „alltagstaugliche“ Huskies legen, nehmen wir Sky von klein auf auch überall hin mit. Zum einen kann man einen Welpen sowieso noch nicht so lange alleine lassen und zum anderen muss der Hund auch gewisse Situationen ohne Angst meistern können. So besuchen wir mit Sky diverse Einkaufsstraßen und Shopping-Center, nehmen sie mit zu beruflichen Terminen, gehen an Joggern und Radfahrern vorbei und zeigen ihr die Welt abseits von Wander- und Feldwegen.

Außerdem gewöhnte sie sich auch recht schnell an Ruhephasen, die ihr auch von Mocca und Teddy beigebracht wurden. Wir haben ja schließlich auch einen Job und die Arbeit macht sich nicht von alleine. Mit 2-3 Monaten schlief Sky nach der Morgenrunde bis mittags bei mir im Büro durch und der Nachmittag war dann wieder dem Entdecken, Spielen und Lernen gewidmet. Mit 4-5 Monaten passte sie sich schon sehr gut an Teddys Schlafzeiten an und mittlerweile ist auch wieder mehr Ruhe eingekehrt. Je nachdem was untertags eben ansteht schlafen sie mal mehr und mal weniger.

Sky ist generell ein eher schüchterner Hund, was vor allem bei der Begegnung mit anderen Menschen von Vorteil ist. Hundebesitzer kennen das ja, dass viele Leute einfach ungefragt den eigenen Welpen betatschen. Dazu könnte man wohl Bücher verfassen…nichtsdestotrotz meistert Sky auch das sehr gut, denn sie dreht bei Menschen die sie nicht kennt einfach den Kopf weg und ignoriert sie. Wo ihre Schüchternheit bzw. auch Ängstlichkeit in diesem Fall ein Pluspunkt ist, ist sie bei anderen Sachen wie Autos ein kleiner Nachteil. Sie ist immer noch nicht wirklich ein Fan vom Autofahren und steht Autos generell eher skeptisch gegenüber. Daher üben wir mit ihr in der Stadt besonders das lockere vorbeigehen an PKWs, Bussen und Co. Über das Thema Autofahren werde ich aber noch einen eigenen Beitrag hier auf meinem Hundeblog verfassen.

Ansonsten lernt man dem Welpen einfach Tag für Tag was richtig und was falsch ist, was er tun darf und was nicht. In unserem Fall schaut sich die Kleine auch sehr viel von ihrem großen Husky-Bruder ab, was die Erziehung zugegebenermaßen auch ziemlich erleichtert hat. Teddy blüht in seiner Aufgabe voll auf und hat seinen ganz persönlichen Schützling – immer toll den Beiden zuzuschauen!

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Wie viel Auslauf braucht ein Husky-Welpe?

Unsere Huskies kommen aus einer Show-Linie. Da geht es quasi eher um die Schönheit als darum, ob sie ausdauernd oder für den Schlittensport geeignet sind. Anders sieht es da bei Hunden aus einer Arbeitslinie aus, wo es in erster Linie das Ziel ist, möglichst leistungsstarke Tiere miteinander zu verpaaren. Aber das mit diesen beiden Linien ist auch immer so eine (Ansichts-) Sache. Bei Teddy merkt man ganz klar, dass er nicht so viel Ausdauer hat, wie man vermuten würde. Ich bin schon gespannt, wie Sky sich dahingehend entwickeln wird, denn mit ihrer schlanken Statur und den langen Beinen wäre sie fast ein klassischer sibirischer Husky aus einer Arbeitslinie. Aber vollkommen egal aus welcher Linie der Hund kommt, wichtig ist, dass er gesund ist, sich gut entwickelt und man es mit Sport und Auslauf anfangs nicht übertreibt.

Bis Sky 4 Monate alt war, waren wir mehrmals am Tag mit ihr 5-10 Minuten draußen. Mehr braucht so ein kleiner Welpe auch nicht. Spielen, schnüffeln und im Feld toben – das sind so viele Eindrücke die so ein kleiner Hund erstmal verarbeiten muss. Zudem sollte man sich Folgendes auch immer in Erinnerung rufen: Wenn ich mit meinem Welpen jetzt schon 3 x am Tag eine Stunde unterwegs bin, was wird er von mir fordern, sobald er Erwachsen ist? Es kommt also wie immer drauf an, was man im späteren Leben mit seinen Hunden vor hat: Betreibt man täglich aktiv Zugsport oder soll es ein klassischer Alltags-Husky werden, der sich nach einer langen Wanderung zu uns auf die Couch kuschelt?

Mit 6 Monaten geht Sky schon alle Spaziergänge und kleineren Wanderungen mit. Sport machen wir mit ihr aber noch keinen, dafür ist sie zu jung. Dass sie total motiviert zum Laufen ist, hat sie aber schon einige Male bewiesen. Sobald Sky alt genug ist, werde ich sie an Fahrrad und Dog-Scooter gewöhnen und dann darf sie auch gemeinsam mit Teddy mitlaufen. Teddy habe ich mit etwa 8/9 Monaten an das Fahrrad gewöhnt, mal schauen wann es bei Sky soweit sein wird. Den eigenen Hund kennt man einfach am besten und daher muss man selbst einschätzen, wann man welches sportliche Ausmaß seinem Hund zumuten kann. Aktiv ziehen lasse ich sie aber erst, wenn sie ca. 1 Jahr ist.

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Welpen-Erziehung und Training im Alltag

Huskies sind stur und lernen nichts, habe ich schon von so vielen Seiten gehört. Absoluter Blödsinn kann ich diesen Kommentatoren nur entgegnen. Wer aktiv am Ball bleibt wird sehen, wie unglaublich schlau ein sibirischer Husky sein und was er alles umsetzen kann. Nicht umsonst besuchen wir mit unseren Hunden wöchentlich die Hundeschule. Neben einem guten Grundgehorsam legen wir auch viel Wert auf spielerisches Lernen und Kopftraining. Für Teddy haben wir das Longieren entdeckt, Husky-Welpe Sky ist zudem ein großer Fan von Suchspielen im hohen Gras.

Wir üben im Grunde jeden Tag, mal mehr und mal weniger. Standard-Übungen wie Sitz, Platz, Fuß und Hier bauen wir ganz einfach in unsere täglichen Spaziergänge ein. Beim Sport achten wir mehr darauf, dass sich der Hund auf uns konzentriert und Ruhe bewahrt, wenn uns jemand entgegen kommt. Auch beim Sport müssen die Kommandos sitzen, vor allem wenn sie irgendwann Mal gemeinsam am Rad oder Scooter ziehen. Ab und zu füttern wir die Hunde auch direkt beim Spazieren gehen. Das heißt wir nehmen ihre Futterration mit und sie dürfen sich das Fressen bei Übungen und Suchspielen verdienen.

Sky macht dies alles seit Tag 1 mit und lernt demnach auch sehr schnell. Mit 11 Wochen starteten wir mit ihr die Hundeschule und genau wie Teddy wird sie mit einem Jahr die BH-Prüfung absolvieren. Nicht, weil wir mit unseren Hunden unbedingt Prüfungen ablegen wollen – es ist einfach ein Ansporn an uns selbst am Ball zu bleiben und unseren aktiven Alltag mit den Hunden schön zu gestalten. Und es kann nur schön und lässig werden, wenn man Hunde hat, die einen verstehen und ein gewisses Maß an Gehorsam an den Tag legen. Tägliche Übungen sind für uns daher auch wichtig um die Bindung zu den Fellnasen zu stärken.

Ein Blick in die Zukunft

Wie ihr seht, langweilig wird es mit einem Husky-Welpen bestimmt nicht. Sky wächst und ist ein munterer, gesunder Hund, der viel Spaß am Leben hat. Gemeinsam mit Teddy erkundet sie die Welt und schaut sich viel von ihm ab – sie haben aber auch viel Blödsinn im Kopf. Kinder eben! Ich freue mich schon sehr darauf, wenn sie groß genug ist um mit Teddy gemeinsam Zugsport zu betreiben. Aber diese Zeit kommt eh wie immer schneller als gedacht und daher genießen wir nun noch das Welpenleben in vollen Zügen!

Worüber würdet ihr in Zukunft gerne mehr lesen? Habt ihr spezifische Fragen zum Alltag mit Welpen? (Stubenreinheit, Autofahren, Sport,…) Hinterlasst mir einfach einen Kommentar und ich gehe gerne darauf ein!

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20 comments

  1. Die Zeit mit den Kleinen vergeht doch wirklich wie im Flug – Shadow wird jetzt auch schon neun Monate 🙂 Vieles machen wir sehr ähnlich – nur darf bei uns die Wasserschüssel von Anfang an stehen bleiben.
    Ich denke auch, man wird etwas entspannter, wenn es nicht der erste Hund ist, der einzieht – Shadow ist bei uns ja auch Hund Nr. 6 … wobei wir gemerkt haben, man vergisst so schnell, was Welpen alles anstellen können 🙂 Ich war so froh als Shadow endlich ganz dicht war und das Putzzeug nicht mehr immer griffbereit stehen musste. Wobei es bei uns im Moment leider so ist, dass Cara sich von Shadow zu viel Blödsinn anstiften lässt … und wir daher bei der Erziehung manchmal etwas mehr eingreifen müssen als früher!

    Ich wünsche euch weiterhin viel Freude und sende liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

  2. Liebe Verena
    Ich bin ja öfters auf deinem anderen Blog „whoismocca“ unterwegs, die letzten paar Wochen war ich aber extrem beschäftigt. Durch die Sidebar habe ich jetzt gerade mitbekommen, dass Mocca über die Regenbogenbrücke gehüpft ist. Das tut mir so wahnsinnig leid. Es ist nicht einfach, wenn ein Tier seine Augen für immer schliesst. Ich kann mich noch so gut an deinen „Hochzeitshooting Post“ mit Angel und Mocca erinnern, ich glaube über den habe ich deinen Blog sogar gefunden.

    Der Post über Sky hast du aber extrem schön geschrieben. Die Bilder sind so toll geworden. Es ist sicher total schön einen Hund so kennenzulernen und ihn ab „Welpenalter“ zu haben. 8 Stunden mit einem neuen Hund im Auto hätten mich natürlich total nervös gemacht. Ich bin gespannt auf weitere Posts.

    Alles Liebe Lena

    1. Danke für deine lieben Worte Lena!
      Ich bin jetzt doppelt froh um dieses Shooting, da wir nun beide verstorbenen Hunde auf den Bildern verewigt haben.
      Die lange Fahrt haben wir auch schon mit Teddy gemacht und anders wäre es auch nicht gegangen.

  3. so eine wundervolle Zusammefassung, die auch nochmal die ersten Monate von Sky so schön darstellt.

    gerade das erste halbe bis ganze Jahr ist ja in der Hundeerziehung ganz entscheidend! da kann ich mir auch nochmal ein paar Tipps vormerken, auch wenn vorerst nur eine Fellnase einziehen wird!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  4. Ach, der ist aber auch goldig… So süß.
    Eine tolle Zusammenfassung und die Bilder.. Da kann man sich richtig schön verlieben in den Kleinen. Sehr amüsant finde ich ja das schlafen im Koffer…

    Alles liebe

  5. Ein wunderschöner Hund und schön das du das alles aufschreibst,
    So hast du immer die Erinnerungen den die kleinen werden doch noch so schnell groß.

    Liebe Grüße
    Julia

  6. Hallo liebe Verena,
    hach ich weiß noch, als du vor einigen Monaten die ersten Bilder von Sky gepostet hast. Hach die zeit vergeht doch so schnell.
    Meine kleine Fellnase haben wir aus dem Tierheim geholt. Sie war schon zwei Jahre. Uns sagte man damals, sie sei wohl noch nie in einem richtigen Haushalt gewesen und wir müssten ihr alles von Grund auf beibringen. Aber auch das hat irgendwie besser gekappt als wir zunächst erstmal angenommen haben.
    Irgendwie fügt sich alles. Ein Hund im Haus zu haben, ist so eine Bereicherung
    Ich freue mich auf neue passende Gesichten von Teddy und Sky
    Ganz ganz liebe Grüße
    Julia
    http://www.aboutjulia.de

  7. Liebe Verena 🙂 Ich bin vor ein paar Jahren durch Zufall auf Instagram auf dich und deine Fellnasen aufmerksam geworden und habe Abends immer deine Snaps mit Mocci und Angel angeschaut <3 Ich finde es wirklich großartig und vorbildlich, wie ihr mit euren Wauzis umgeht und sie in eurem Leben integriert. Auch als Teddy und nun Sky zu euch gezogen sind, habe ich fleißig verfolgt und bin schon sehr gespannt, ob Skyschi (so sagst du doch immer oder?) auch mal so groß wird wie Teddy (aka Staubwedel)
    Liebe Grüße
    Nadine von tantedine.de

  8. Huskies sind richtig tolle Tiere. Aussehen phantastisch, Kinder kein Problem, treu und extrem intelligent. Aber ein Hund den nur Kenner nehmen sollten. ich kenne in der Großstadt so einige Exemplare, die einfach überhaupt nicht in ihr Umfeld passen, schlecht erzogen wurden, weil die Menschen oft nicht nach Eigenschaft, sondern nach Aussehen wählen. Es ist schön, Deinen Blog zu lesen, mit der Erkenntnis: Die wissen was sie machen! Das ist für mich, als Hundeliebhaber ohne Hund ( Vernunft – ich bin zu viel beruflich unterwegs) schön zu lesen. SO muss das!

    1. Danke dir Marion! Ja darüber könnte ich mich auch sehr oft ärgern. Sie sind wirklich sehr treu und intelligent, brauchen aber eben auch gute Erziehung damit sie auch super Alltagshunde werden.

  9. Hallo liebe Verena,
    ich lese deinen Hundeblog mittlerweile sehr gerne, da man immer wieder etwas dazulernen kann. Ich habe einen einjährigen Zwergspitz/Chihuahua Rüden, der total unkompliziert in der Erziehung war. Von Anfang an hat er sich sehr stark an mich gebunden, sodass er auch lernen musste, mal ohne mich zu können. Das kann er auch, trotzdem sucht er immer meine Nähe. Er hatte schon immer etwas Schwierigkeiten mit der Stubenreinheit. Wenn ich Zuhause bin, dann ist das natürlich kein Problem, jedoch wenn ich weg bin oder die Tür zum Schlafzimmer geschlossen wird. Hast du dafür Tipps? Ich weiß nicht, wie ich es ihm erklären kann, wenn ich theoretisch nicht da bin. Auch wenn ich wieder komme, freut er sich so sehr, dass er es nicht mehr aushält. Ich würde mich freuen, wenn du mir dabei weiterhelfen kannst. Vielleicht kennst du ja das Problem 🙂 Mach weiter so!

    1. Hey Pia.
      Danke für deinen lieben Kommentar!
      Das hatten wir früher bei Mocca auch. Wir haben es dann so gemacht, als wäre es das normalste der Welt, dass wir gehen und kommen. Das heißt wir haben den Hund weder beim rausgehen noch beim heimkommen beachtet. Erst, als er wieder ruhig auf seinem Platz lag, haben wir ihn gestreichelt bzw. beachtet.
      Das kann man auch gut aufbauen, indem man einfach unendlich oft durch die Haustüre raus und wieder rein geht. Erst 10 Sekunden, dann 30, dann 2 Minuten usw. Irgendwann ist es für den Hund dann völlig normal, dass du gehst und auch wieder kommst.
      Vielleicht hilft das deinem Kleinen ja!

  10. Hallo Verena,

    wirklich schön, wie du eure Zeit beschreibst! 🙂 Und ich finde es bemerkenswert, wie gut sich Teddy, obwohl ja ein dominanter Hund, auf sie eingestellt und sie in sein Herz geschlossen hat. Die Tipps, die du mitgibst, sind auch spitze. Leider sehe ich viel zu häufig, wie Besitzer mit ihren Welpen schimpfen, wenn sie noch nicht stubenrein sind oder sie von jetzt auf gleich Stresssituationen aussetzen, ohne sie vorher an irgendetwas gewöhnt zu haben. Ein sehr gutes Vorbild! 🙂

    Viele Grüße, Steffi!

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