Genau wie wir Menschen haben auch Hunde manchmal Haut- bzw. in ihrem Fall Fell-Probleme. Wenn sich Schuppen, Juckreiz und andere Symptome melden, ist es höchste Zeit, sich gründlich mit der richtigen Fellpflege beim Hund auseinanderzusetzen. Aber noch besser ist natürlich, man lässt es gar nicht erst dazu kommen und beugt rechtzeitig vor. Heute möchte ich euch deshalb hier auf dem Hundeblog unsere Tipps für glänzendes Fell und gesunde Haut vorstellen!

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Pflege für Hunde: Tipps für jede Felllänge!

Das Thema Fellpflege steht nicht um sonst ganz weit oben auf der Liste vieler Hunde Tipps. Denn hier hatte wahrscheinlich so gut wie jeder unserer treuen Begleiter schon das ein oder andere Mal mit Problemen zu kämpfen. Speziell während der Übergangszeit und mit zunehmendem Alter leidet das Haarkleid und zum stumpfen, fahlen Aussehen des Fells kommen manchmal auch noch unangenehme Begleiterscheinungen wie Juckreiz oder sogar Ausschläge dazu.

Aber zum Glück ist auch bei Senior Hunden und Fellnasen mit sensibler Haut die richtige Fellpflege keine Hexerei. Man muss eben wie so oft nur die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Haartyps kennen und das Pflegeprogramm zudem zum regelmäßigen Ritual erklären. Denn ebenso wie auch die Hautpflege für uns Menschen ist die Fellpflege für Hunde eine reine Frage der Routine!

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Mit diesen 9 Tipps wird das Fell gesund und glänzend!

  1. Schönheit kommt von Innen: Das gilt auch für unsere lieben Hunde – denn nur wer gesund ist, sich richtig ernährt und genügend Zeit an der frischen Luft verbringt, hat auch ein entsprechend gesundes, schönes Fell. Generell gilt hier also: Fellprobleme können ein Warnzeichen für Gesundheitsprobleme oder Mangelerscheinungen sein und man sollte sie zusätzlich zu einer ausgebauten Pflegeroutine auch unbedingt beim Tierarzt abklären lassen.
  2. Das richtige Shampoo: Prinzipiell sollten Hunde ohnehin eher selten eine richtige Dusche mit Shampoo nehmen, da so die natürliche Schutzschicht ihres Fells angegriffen werden kann. Und wenn es dann doch mal sein muss, weil sich die werte Fellnase wieder in etwas Übelriechendem oder einer tiefen Schlammpfütze gewälzt hat, dann bitte lieber nicht mit herkömmlichem Menschen-Shampoo an die Sache heran gehen. Spezielles Hunde-Shampoo oder sehr mildes Baby-Shampoo, am besten aus der Naturkosmetik-Abteilung, erhalten das natürliche Gleichgewicht des Fells und beseitigen den Schutz trotzdem gründlich.
  3. Natürliche Nahrungsergänzung: Das richtige Futter ist einer der Hauptfaktoren für ein gesundes Fell und auch für die allgemeine Gesundheit, wie schon unter 1. erwähnt. Jedoch ist das Thema Ernährung sehr individuell und was gut verträglich ist, ist von Hund zu Hund verschieden. Es gibt allerdings einige natürliche Hilfsmittel, die man dem Futter hinzufügen kann, um Fellhaut und Fell zu unterstützen. Der Klassiker ist hier sicherlich hochwertiges Öl mit vielen ungesättigten Fettsäuren wie Leinöl, Hanföl oder Fischöl.

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Fellpflege bei langem Haar

  1. Keine Chance für Knoten und Verfilzungen: Dieser Tipp ist etwas für alle Fellnasen mit langem, voluminösem Haar wie das von Husky Teddy. Kommt es hier zu Verfilzungen, kann das im schlimmsten Fall zu Hautreizungen führen und auch Parasiten haben in verknotetem Fell leichteres Spiel. Deshalb ist regelmäßiges Bürsten angesagt! Am besten mehrmals pro Woche das Fell komplett durchkämmen und besonders darauf achten, alle Verfilzungen so sanft und gründlich wie möglich zu entfernen.
  2. Die richtige Bürste: Generell gilt hier: Je länger das Hundefell, desto länger sollten die Borsten der Bürste sein. Um hier ein Modell zu finden, das sich angenehm anfühlt und das nicht auf der empfindlichen Fellhaut kratzt, gibt es eine einfache Faustregel: Würde ich mich selbst damit kämmen wollen? Ist die Antwort ja, eignet sich die Bürste höchstwahrscheinlich auch gut für unseren felligen Freund. Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man aber auch alle Kämm-Utensilien vor der Anwendung beim Hund auf dem eigenen Handrücken testen.
  3. Achtung, Übergangszeit: Langhaar-Hunde haben im Fellwechsel besonders mit ihrer Unterwolle zu kämpfen, denn sie löst sich oft Büschelweise und kann dabei auch ganz schön jucken. Um diesem Problem entgegenzuwirken, ist gerade jetzt regelmäßiges Bürsten besonders wichtig! Bei Bedarf kann man zum Höhepunkt des Fellwechsels auch täglich mit einem weichen Kamm durch die Unterwolle-Problemzonen um die Rute und am Gesäß gehen.

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Fellpflege Tipps für Kurzhaar-Hunde

  1. Auch kurzes Fell braucht Pflege: Auch Hunde mit so kurzen Haaren wie unsere französische Bulldogge Mocca brauchen regelmäßige Pflege-Einheiten für ihr Fell! Denn auch sie leiden hin und wieder an zu vielen losen Haaren und eventuell sogar Parasiten, die man oft nur dank einer gründlichen Fellpflege entdeckt.
  2. Bürsten bringt’s: Anders als Hunde mit langem Fell muss mann Kurzhaar-Rassen nicht ganz so oft bürsten. Jedoch haben eben auch speziell diese Fellnasen besonders empfindliche Haut, die zum Beispiel von zu häufigem Baden leicht irritiert werden kann. Deshalb gilt gerade für kurzhaarige Hunde: Bürsten statt Baden! Wenn es also nur eine geruchsneutrale Schlammpfütze war, und kein Kuhfladen, reicht trockenes Bürsten allein oft aus, um das Fell von angetrocknetem Schmutz zu befreien.
  3. Massage gefällig?: Während das Husky-Fell besonders von in die Tiefe reichenden, langen Borsten profitiert, sind für Hunde mit glattem, kurzem Fell oft weiche Massagebürsten mit Gumminoppen ein Genuss. Lose Haare bleiben hier gut haften und werden schonend entfernt, während gleichzeitig auch noch die Durchblutung angeregt wird. Dadurch wird das Fell auch langfristig gesünder und glänzender!

Habt ihr eine Fellnasen mit kurzen oder langen Haaren Zuhause? Oder sogar beides? Welche Tipps für die Pflege habt ihr so auf Lager?

6 comments

  1. Lustig dass (fast) alle Tipps auch auf uns Menschen anzuwenden sind 😀

    Ich hatte früher einen Labradoodle mit recht langem und lockigem Fell. So toll es war das es Antiallergen war, so schwierig war es in der Pflege. Wir hätten unsere Fluffy mehrmals die Woche Waschen und mehrmals täglich bürsten müssen damit da eine Ordnung herrscht. Irgendwann wurde es zu anstrengend – hauptsächlich für sie – und wir liessen es ihr schneiden. Ohne die last der ständig verfilzenden Haarpracht war sie viel unbeschwerter und wir waren froh den Hund nicht ständig zum bürsten zwingen zu müssen. Denn sie hat das garnicht mögen …

    liebe Grüße,
    Sonia

    http://www.yellowgirl.at

  2. Ich folge dir ja schon lang auf whoismocca und finde es super, dass du deine Hunde nun zum eigenen Thema gemacht hast, weil sie SO herzig sind alle miteinander (auch wenn die einen gehen müssen aber dafür andere kommen) :))
    Deine Tipps zur Pflege finde ich auch für Katzen-Liebhaber (zB. mich *g*) interessant. V.a. die Fellpflege ist ein interessanter Punkt, auch wenn diese sehr unterschiedlich ist aber gerade jetzt steht der Fellwechsel an und ich hab noch einen Tipp, der für euch vielleicht auch interessant ist: und zwar gibt es einen Kamm, der Unterfell total schonend aber sehr effektiv entfernen kann, er nennt sich „Furminator“ (sieht etwas brutal aus, die Katzen lieben ihn aber sehr). Gibt es in allen möglichen Varianten (Große und Kleine, langhaarige und kurzhaarige Fellnasen) – wirklich empfehlenswert!
    Alles Liebe,
    Barbara von frombetozed
    http://www.fromb-z.com

    1. Hihi ja es war wirklich an der Zeit, dass die drei eine eigene Plattform bekommen! 🙂
      Oh ja den Furminator kenne ich, nur leider funktioniert der bei Teddy zB gar nicht gut – der beschädigt sein Deckhaar. Für die Pfoten hingegen ist er super – daher haben wir auch mehrere Bürsten! 🙂
      Kann mir aber gut vorstellen, dass es bei nicht so dichtem Fell super klappt!

  3. Haha, das Foto von Teddy passt einfach wie die Faust aufs Auge zu diesem Beitrag. Wir geben Knut ab und zu ein rohes Ei in sein Futter. So richtig waschen musste wir ihn noch nie – für Schmutz ist er viel zu eitel 😀
    Sollte sich das mal ändern, habe ich auf jeden Fall diesen Beitrag im Hinterkopf!

    Alles Liebe,
    Trixi

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