Unser liebster Wintersport? Rodeln mit Mocca, Teddy und Sky natürlich! Dank der schneereichen Winter hier in Tirol können wir dieser Leidenschaft auch mehrere Monate im Jahr nachgehen. Heute möchte ich daher meine Erfahrungen sowie persönlichen Tipps und Tricks zum Thema „Rodeln mit Hund“ mit euch teilen.

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Sportliche Tipps für ein tolles Rodel-Erlebnis!

Rodeln mit Hund ist einfach ein tolles Erlebnis. Zwei- und Vierbeiner können gemeinsam etwas Schönes erleben, gegenseitig Vertrauen auf- und ausbauen und natürlich auch jede Menge Spaß haben. Wie wir mit unseren Hunden rodeln, welche Tipps ich euch mitgeben möchte und auf welche Ausrüstung wir setzen, verrate ich euch jetzt.

Sicher rodeln mit Hund – meine 5 Tipps:

  1. Den Hund an die Rodeln gewöhnen! Unsere Hunde gehen eigentlich immer von Anfang an mit uns mit. Solange sie noch Welpen sind, üben wir sie an die Rodel und zeigen ihnen, dass sie keine Angst davor haben müssen. Hier suchen wir uns immer sehr einfache, kurze Rodelstrecken aus. Die Abfahrt mit den Welpen/Junghunden erfolgt dann auf der Rodel, damit sie sich nicht überanstrengen und ihre Gelenke nicht verletzen.
  2. Die Wahl der Rodelstrecke! Viele von uns werden vorwiegend an den Wochenenden rodeln gehen – und gerade bei schönem Wetter sind die beliebtesten Rodelstrecken natürlich dementsprechend gut besucht. Wir entscheiden uns daher gerne für Rodelbahnen, die nicht so im Fokus von Familien und Co. stehen. Außerdem bevorzugen wir Strecken, die einen separaten Aufstieg und eine eigene Abfahrt haben. So lassen sich nicht nur etwaige Unfälle oder ungewünschte Begegnungen mit anderen Hunden vermeiden, man kann sich auch noch mehr auf den Rodelspaß mit den Fellnasen einlassen.
  3. Üben, auf welcher Seite der Hund laufen soll! Ist der Hund schon etwas größer, hat mehr Energie und kann auch schon weitere Strecken ohne große Anstrengung laufen, fangen wir langsam an, ihn an eine Rodelseite zu gewöhnen. Teddy und Mocca laufen zum Beispiel immer rechts von uns, das sind sie von Klein an gewohnt. Auf keinen Fall sollte man den Hund aber bei der Abfahrt vorne an die Rodel hängen. Hier besteht die Gefahr, dass man auf den Hund auffährt und ihn so ernsthaft verletzen kann.
  4. Das Rodelverhalten an den Hund anpassen! Möchte man mit Hunden rodeln, steht die Fellnase immer an erster Stelle. Man passt die Geschwindigkeit an den Hund an und orientiert sich an seinem Verhalten. So sind Sport und Spaß für alle Teilnehmer garantiert! In unserem Fall ist es so, dass Teddy 1-2 Rodeln den Berg hinaufzieht und nach einer Pause auf der Hütte läuft er die ganze Strecke auch wieder runter. Mocca läuft neben Teddy, aber natürlich ohne Rodel, nach oben. Bei der Abfahrt darf er immer ein wenig Gas geben, muss dann aber zwischendurch mit uns auf der Rodel mitfahren und zum Schluss darf er noch einmal laufen. Ganz einfach darum, weil wir seine Gelenke schonen möchten und genau wissen, wie viel Sport er verträgt.
  5. Hund an der Leine oder im Freilauf? Ob der Hund an der Leine oder frei läuft, müsst ihr entscheiden. Wir haben unsere Hunde immer an der Leine und sie so gut im Griff. Wir sind mittlerweile ein eingespieltes Team, sie wissen auf welcher Seite sie laufen müssen und wir als Rodler passen unsere Geschwindigkeit an die Hunde an. Vor allem wenn man Hunde mit einem ausgeprägten Jagdtrieb hat oder welche, die auch gerne mal andere Leute begrüßen möchte, empfiehlt sich die Abfahrt an der Leine. Bedenkt auch immer: Auch wenn euer Hund noch so brav ist und aufs Wort folgt: Manch anderer Vierbeiner hat vielleicht ein Problem bzw. Angst vor freilaufenden Hunden und so sollte einfach jeder Hundehalter, zum Wohle der Allgemeinheit, auf andere Rücksicht nehmen.

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Rodel-Ausrüstung für den Hund

  • ein gutes Hundegeschirr: Machen wir mit unseren Hunden Sport, darf natürlich ein passendes Hundegeschirr nicht fehlen. Während Teddy ein eigenes Geschirr für den Zugsport hat, trägt Mocca einfach eine Variante, die seinen Nacken entlastet. Da Teddy unsere Rodeln auf den Berg rauf zieht, muss das Geschirr einfach eine gute Qualität aufweisen und ihn in seinem Sport unterstützen.
  • die passende Leine: Beim Rodeln entscheiden wir uns immer für elastische Leinen, denn so werden ruckartige Bewegungen angenehm abgefedert.
  • Pfotenschutz: An besonders eisigen und kalten (ab -5°C abwärts) Tagen, ziehen wir unserem Frenchie Mocca an den Hinterpfoten Sport-Turnschuhe an. Da er keinerlei Schutz an den Pfötchen hat und die Kälte ihm schneller zu schaffen macht als unseren Huskies, sind diese immer wieder nützlich. Diese trägt er allerdings nur beim Aufstieg.
  • Leckerlis als Belohnung: Beim Rodeln haben wir immer ganz besondere Leckerlis mit, die sie normalerweise nicht bekommen. Eine spezielle Belohnung eben, die sie zum einen nach dem Aufstieg und zum anderen nach der Abfahrt erhalten.
  • ausreichend Wasser: Unsere Hunde trinken meistens erst nach dem Aufstieg auf der Hütte etwas. Allerdings haben wir auch immer eine Wasserflasche mit dabei. Teddy, Mocca und Sky fressen zwar auch gerne Schnee, aber das verträgt ja auch nicht jeder Hund – und so eine Wasserflasche hat auch leicht in jedem Rucksack Platz.
  • kleines Erste-Hilfe Set: Man weiß ja nie was passiert, darum haben wir in unserem Rucksack auch immer ein kleines Erste-Hilfe Paket mit dabei. Diese gibt es ganz günstig, zum Beispiel bei Amazon zu kaufen und kann im Notfall eine große Hilfe sein.
  • Gassi-Sackerl: Bewegung fördert die Verdauung und darum sollte man die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners natürlich auch während dem Sport verräumen. Wir haben immer diese Hundekotbeutel mit Beutelspender mit dabei.

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Rodel-Ausrüstung für Frauchen und Herrchen

  • eine gute Rodel: Kein Rodelvergnügen ohne gute Rodel – so viel steht fest. Wir haben jeweils zwei Rennrodeln von namhaften Marken und diese möchten wir nicht mehr missen. Ein Familienbock wäre bei uns Fehl am Platz. Außerdem haben wir auch eine Sitzverlängerung angebracht. So können die Hunde die auf der Rodel mitfahren ebenfalls bequem die Abfahrt genießen.
  • passende Kleidung: Neben einer wasserabweisenden Sporthose setze ich auf atmungsaktive Ski-Wäsche sowie eine gesteppte Jacke die mich vor Kälte und Wind schützt. Ein Tuch für den Hals sowie gute Handschuhe sind ebenfalls immer mit dabei. Die Kleidung sollte auf keinen Fall zu dick sein, damit man beim Aufstieg nicht so schnell ins Schwitzen kommt, aber immer noch dick genug, damit man bei der Abfahrt nicht friert. Funktionsunterwäsche ist hier ein gutes Stichwort!
  • Helm und Skibrille: Nicht nur auf die Sicherheit des Hundes muss man achten, sondern natürlich auch auf die eigene. Darum sind ein guter Helm sowie eine passende Skibrille für eine gute Sicht unerlässlich. Diese können im schlimmsten Fall sogar schwere Verletzungen abwenden.
  • gutes Schuhwerk: Nicht nur für den Aufstieg sind robuste, wasserdichte Schuhe mit guter Sohle empfehlenswert, sondern auch für die Abfahrt. Ich bremse und lenke mit meinen Füßen, daher setze ich beim Schuhwerk auch auf hochwertige Qualität.
  • Rucksack um alles zu verstauen: Wir haben auch immer einen Rucksack mit dabei, in dem wir Sachen zum wechseln, Hunde-Leckerlis, Geldtasche und Co. verstauen. Außerdem befestigen wir daran auch immer unsere Helme.

Wie bei vielen anderen Aktivitäten ist auch beim Rodeln mit Hund „Learning by Doing“ angesagt. Startet langsam, gewöhnt eure Vierbeiner an den neuen Sport und werdet ein eingespieltes Team! Auch Vertrauen sowie ein gutes Verständnis zwischen Hund und Halter sind eine der Voraussetzungen für einen gelungen Rodeltag. Welchen Sport macht ihr mit euren Hunden am liebsten?

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22 comments

  1. Endlich ist der Hunde Blog online! Ich freu mich so drüber 🙂

    Da sind ein paar tolle Tipps dabei. Bevor wir den Hund meiner Schwiegermutter einschläfern müssten, waren wir oft mit Charlie eislaufen und auch er hat immer die Rodel mitgezogen! Der hätte jetzt bestimmt Spaß mit dem Schnee! 🙁

    ich finde es toll, was ihr alles mit euren Fellnasen macht, mit meinen Katzen kann ich das weniger tun.. 🙂

    Alles Liebe,
    Julia
    http://www.missfinnland.at

  2. Ich gehe super gerne rodeln =) Mega Schneebilder habt ihr da gemacht!
    Ich besitze selber keinen Hund und habe mir deswegen darüber noch nie so wirklich Gedanken gemacht. Aber klar, wenn der Hund noch fit ist und Bock auf so viel Auslauf hat, warum nicht? Die Tipps leuchten auf jeden Fall ein 😉

    Liebste Grüße,
    Emilie
    LA MODE ET MOI

  3. Also ich bin nicht so der Winterfan und rodeln tu ich momentan auch nicht obwohl ich manchmal echt lust darauf hätte 😀 Leider habe ich keine Tiere aber deine Tipps sind ganz gut, könnte ich an Freunde mit Hund weitergeben 🙂
    Deine Hundis sind wirklich mega süß

  4. Toller Artikel und wahnsinnig interessant. Huskies waren für mich zwar Schlittenhunde, aber fürs Rodeln hatte ich sie bisher nicht auf dem Schirm. Ist aber sicherlich mindestens genauso actionreich und spaßig 😀

  5. Dein Hund ist ja mal richtig knuffig 🙂 Auch wenn ich Winter überhaupt nicht mag bekomme selbst ich beim Anblick deiner Fotos Lust rauszugehen und mir schneebedeckte Landschaften anzusehen 🙂 Mit meinen Katzen kann ich ja leider nicht rodeln gehen 😀

    Liebe Grüße
    Carry

  6. Das ist ja mal eine ausgefallene Idee, gefällt mir sehr gut 😀 und die Vierbeiner haben bestimmt auch Spaß daran! Ich finde deine Tipps super, für alle die das auch einmal ausprobieren wollen! Die Fotos sind auch klasse!

    Ich selbst habe ja keinen Hund aber meine Katzen sind beim Home Yoga immer voller Begeisterung dabei 😀

    Liebe Grüße, Kay.
    http://www.twistheadcats.com

  7. Schöner, informativer Beitrag! Wir waren dieses Jahr erstmals mit unserer Hündin Rodeln, allerdings nur an einem Hügel. Hanni ist eher wie eine Irre den Berg rauf und runter und wollte schneller als die Rodel sein. Da üben wir noch ;-). Eure Leinen-Nutzung find ich interessant. Wir hatten die nur bei der letzten Abfahrt, da eine andere Familie mit Kindern und Hund aufgetaucht ist. Werde ich aber insgesamt mal so probieren. Am besten auf einer richtigen Rodelstrecke…und mit Helm :-). Das wird lustig. Danke für die Inspiration!
    Lieben Gruß, Jule

    1. Hallo liebe Jule. Danke für dein schönes Feedback! Genau, einfach ein paar Mal ausprobieren wie es am besten funktioniert. Was für uns vielleicht super klappt, geht bei andere gar nicht. Aber ohne Helm geht bei uns ebenfalls nichts! 😉

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